Posts mit dem Label die Männer werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label die Männer werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 18. Oktober 2008

Rückschläge...

Seitdem ich arbeite, habe ich das Gefühl dass ich psychisch recht stabil bin. Ich bin nicht mehr so depressiv, ich habe weniger Ängste, schiebe weniger vor mir her und bin erstaunt wie belastbar ich bin.

Nun merke ich allerdings seit ein paar Tagen, dass ich rückfällig werde. Mich werfen kleine Unfreundlichkeiten von Kollegen, Chefs, Freunden, Eltern oder Fremden aus der Bahn. Ich bin in mich gekehrter, nehme ein wenig wieder diese egal-Haltung an.

Ich merke z.B. dass meine Chefin desöfteren unzufrieden mit unseren Gesprächen ist. Ich antworte teilweise etwas zu kurz angebunden und erzähle ungefragt sogut wie nie etwas über mich. Das macht mir zu schaffen, da sie in der Hinsicht offenbar mehr von mir erwartet. Aber auch wenn ich mich relativ angstfrei durch die Tage hangele, ist es für mich doch jedes mal wieder eine große Überwindung kommunikativ zu sein. Besonders an Tagen an denen ich müde und kaputt und überfordert bin. Die neue Stelle verlangt mir doch mehr an körperlicher Belastung ab, als ich es bisher gewohnt war. Ich bin stolz auf mich, dass ich trotzdem jeden Morgen aufstehe und einigermaßen gut gelaunt zur Arbeit fahre. Dass ich mich immer wieder aufs neue Überwinde, Gespräche mit meinen Kollegen zu führen, Kunden zu beraten und mich nach 10 Stunden Arbeit immer noch um meine Beziehung, meine Freunde und Eltern zu kümmern. Und nebenbei noch die Kraft finde mir selber etwas Gutes zu tun und Dinge zu machen an denen ich Spaß habe.

An und für sich denke ich, dass ich meine Ziele erreicht habe. Wenn ich meine jetzige Situation mit der vor einem Jahr vergleiche, habe ich einen Quantensprung aus therapeutischer Sicht getan.

Und trotzdem scheint das noch nicht genug gewesen zu sein.

Ich habe mich heute ja gezwungen zu der Geburtstagsfeier meines Liebsten zu gehen, an der seine Freunde anwesend waren. Die ersten 1,5 Stunden gingen ganz gut, danach zog ich mich immer mehr aus der Affaire. Ich war körperlich anwesend, aber gedanklich ganz woanders. Ein stiller Beobachter ist wohl der passende Ausdruck dafür.

Das macht mich traurig. Ich hatte mir fest vorgenommen, mich ein wenig zu integrieren, vielleicht ein Gespräch zu führen oder ab und zu etwas in die Runde zu werfen.

Ich habs aber einfach nicht geschafft. Die Leute sind zwar alle nett, aber so überhaupt nicht meine Wellenlänge. Ich bin so müde von der anstrengenden Woche und bin fast eingeschlafen.

Ich wollte gegen 23 Uhr zuhause sein, also hätte ich um 22.30 losfahren müssen. Ich habe mich aber einfach nicht getraut etwas zu sagen. Nun ist es fast 1 Uhr nachts und ich bin gerade erst gekommen. 2 Stunden habe ich auf den passenden Moment zum Aufbruch gewartet. Der sah so aus, dass der grossteil der Leute den Raum verlassen hatten – zum draußen rauchen und das Klo aufsuchen. In diesem unbeobachteten Moment habe ich mir also mein Zeug geschnappt, mich von meinem Freund verabschiedet, dem Rest einen schönen Abend gewünscht und bin dann heulend mit 160 über die Autobahn Richtung Zuhause gejagt.

Ich ärgere mich so. Über mich. Über die Anderen. Über alles.

Vielleicht hatte ich zu hohe Erwartungen an mich gestellt. Jahrelang antrainierte Verhaltensmuster, psychische Labilität und eine Angststörung lösen sich halt nicht innerhalb von 2 Wochen in Luft auf.

Ich werde nun noch ein paar Zigaretten zu viel rauchen und mich dann ins Bett legen.

Ich hoffe dass die Welt morgen wieder anders aussieht und ich mal wieder ein paar bestärkende Momente erlebe und nicht immer nur Rückschläge…

An dieser Stelle würde ich mich dann noch gerne bei meinem Liebsten entschuldigen, auch wenn er das hier nie lesen wird.

Ich habe mich wirklich bemüht deinen Freunden zu gefallen. Ich habe mich wirklich bemüht Spaß zu haben. Ich habe mich wirklich bemüht dir deine Geburtstagsfeier schön zu machen.

Aber das war alles einfach zu viel für mich und ich hoffe, ich habe dir nicht den Abend versaut. Tut mir Leid.

Freitag, 17. Oktober 2008

16.10.2004

Gestern vor 4 Jahren habe ich einen Mann kennengelernt. Damals habe ich nicht im entferntesten Ahnen können, wie sehr er mein Leben prägen würde.

Er schummelte sich 5 Jahre jünger, ich mich 2 älter. So war ich 18 und er 25. Bis heute kennt er nicht meinen richtigen Namen, hat meine Telefonummer nicht und weiß nicht wo ich wohne.

Mit mir hat er seine Freundinnen betrogen. Wir haben uns Luftschlösser gebaut. Und nur zu unmöglichen Zeiten getroffen. Unzählige E-Mails. Viele durchwachte Nächte.

Das ging fast 2 Jahre so. Und heute… erfinde ich Ausreden, wenn er sich mit mir treffen möchte. Vergesse auf Nachrichten zu antworten. Bin manchmal sogar genervt von ihm, obwohl er mir nichts getan hat.

Das liegt natürlich zum einen daran, dass ich meinen Helden gefunden habe und ihn niemals mehr gegen einen anderen eintauschen möchte. Und zum anderen… habe ich mich wohl grundlegend verändert. Es passt einfach nicht mehr. Nicht mal mehr auf freundschaftlicher Ebene. Schade irgendwie.

Unverhofft frei

Meine Chefin hat mir heute den Nachmittag und den ganzen Samstag freigegeben. Das kommt mir sehr gelegen, weil ich wirklich aus dem letzten Loch pfeife. Und weil ich heute und morgen Abend etwas vor habe. Von daher – sehr schön.

Ich habe nur ein wenig schlechtes Gewissen, weil meine Kollegin genauso viel vor hat wie ich und heute auch ziemlich fertig aussah. Sie hätte sich einen freien Tag verdient – aber da im Laden noch viel anliegt und sie dank langjähriger Erfahrung eine größere Hilfe ist als ich, muss sie morgen dann doch antanzen.

Nunja. Kann ich nun auch nichts für.

Heute habe ich wieder viel geschafft. Die Weihnachtssachen sind alle mit Preis versehen und verstaut. Teilweise ist der Laden auch schon dekoriert. Es ist übrigens erstaunlich, welche Differenz zwischen Einnkaufspreis und Verkaufspreis liegt. Aber irgendwo muss der Laden ja auch Gewinn machen.

Ich lege nun also erstmal ein paar Stunden die Füße hoch und esse zwischendrin mal was. Dann ein wenig aufräumen für den Besuch der Freundin morgen Abend und dann aufhübschen für die Geburtstagsfeier meines Liebsten heute Abend.

Ich bin übrigens ein verlogener, unehrlicher und gemeiner Mensch.

Planmäßig müsste ich ja morgen arbeiten, weswegen ich heute Abend auf dem Geburtstag nur kurz vorbeischauen wollte. Ich komme mit seinen Freunden noch immer nicht richtig gut aus und fühle mich äußerst unwohl bei solchen Anlässen. Deswegen war ich eigentlich froh, dass ich die Arbeitsausrede hatte, um früh wieder nachause zu können. Nun sieht die Welt aber anders aus und ich ringe mit meinem Gewissen, ob ich ihm die Wahrheit sagen soll und einen vermutlich quälend langen Abend verbringen muss, oder ob ich ihm das verschweige und wie geplant früh von der Feier abhaue.

Doof! :/

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Geburtstag

Ich habe mir letztes Wochende + Montag freigenommen. Um a) mal Ruhe von der Arbeit zu haben und b) um ausgiebig den Geburtstag meines Liebsten zu feiern.

Am Freitag hatte ich noch die restlichen Geschenke besorgt und alles verpackt. Damit er es am Montag morgen aufreißen kann ;-)

Er hat sich sehr gefreut und ich bin zufrieden, weil es sich freut. So einfach geht das.

Wir haben den Tag gemütlich und zu zweit verbracht und es war richtig schön entspannend. Abends waren wir noch mit den Schwiegerelter essen und auch das war ok.

Alles in allem ein gelungener Tag.

Morgen Abend wird dann noch einmal größer mit seinen Freunden gefeiert. Ich werde dem ganzen Kram allerdings nur 1-2 Stunden beiwohnen, weil ich am Samstag arbeiten muss und nicht aussehen möchte, als wäre ich schon 3 Tage wach.

Montag, 6. Oktober 2008

Ex und weg

Habe ich schon mal erzählt dass ich die Exfreundin meines Freundes überfahren möchte? Und ihn erwürgen, dafür dass er sie kennt? Nein? Ist aber so. Und noch schlimmer.

Am Wochenende habe ich eine Entdeckung gemacht: bisher hatte er in einem Schrank eine (hässliche) kleine Schachten mit (dummen) Briefchen und (abartigen) Fotos von ihr. Und ein Badewannenkissen lag auch noch im Bad – das hatte sie ihm mal geschenkt.

Wir zwei beiden sind nun schon über 2 Jahre zusammen und dieses Weibstück ist eigentlich Geschichte. Ihre Überbleibsel wollte er aber wohl trotzdem nicht beseitigen. Irgendwann hatte ich mich damit abgefunden – ich habe hier schließlich auch noch ein paar Dinge von Verflossenen. Wenn auch besser versteckt, als bei ihm.

Nun, am Wochenende habe ich bemerkt, dass die Schachtel leer ist. Und das Kissen weg.

Ob das was zu bedeuten hat?

Samstag, 20. September 2008

Es kann immer noch schlimmer kommen

Gestern war ja ein ziemlicher Misttag.

Ich war so unendlich froh als ich das Haus verlassen habe und in Richtung Straßenbahn gelaufen bin, um zu meinem Freund zu fahren.

Ich habe schwer mit meiner schlechten Laune gekämpft, habe mir aber fest vorgenommen das nun erstmal alles zu vergessen und mich zu erholen.

Die Bahn kam auch sofort, es war recht leer, ich konnte mich hinsetzen.

Nur war da hinter mir eine Stimme die mir sehr bekannt vorkam. Nicht im positiven Sinne.

Ich drehte mich um (hätte ich das bloß gelassen…) und ja. Die roten Haare haben zur kratzigen Stimme gepasst. Die liebe Barbie. Eigentlich heißt die Frau Barbara und ist mitte 40, aber sie besteht drauf dass man sie Barbie nennt.

Blöderweise hat sie mich auch angesehen, genau ins Gesicht. Bestimmt hat sie mich erkannt.

Ich drehte mich schnell wieder um, mein Herz wummerte und meine Gedanken überschlugen sich.

Solange sie telefoniert, wird sie mich nicht ansprechen. Das ist gut. Hat sie mich erkannt? Bestimmt. Woanders hinsetzen? Zu auffällig. Weglaufen? Vermeidungsverhalten.

Zu allem Überfluss erzählte sie dann auch noch dem Menschen an ihrem Telefon an welcher Haltestelle um wieviel Uhr sie aussteigen würde.

Und? Natürlich. An meiner. Dort wo es kein entkommen mehr geben würde, weil mich mein Freund dort abholen wollte und der ein notorischer Zuspätkommer ist.

Ich entschied mich dann doch zum weglaufen. An der nächsten Haltestelle eilte ich raus, die Straße entlang in die nächste Seitengasse. Ich hab mich wie ein Bankräuber auf der Flucht gefühlt. Ätzend.

Noch blöder war dann das Telefonat mit meinem Freund, als ich ihm erklären musste wieso ich zu spät kommen werde und er mich bitte an einer anderen Haltestelle als geplant abholen sollte. Sicher ist sicher.

Wieso nun das ganze Theater?

Weil mein lieber Exfreund sich vom Partner dieser Frau vor vielen Jahren Geld geliehen hat, dass er nie zurückgezahlt hat. Ich wusste von der ganzen Sache nichts, bis sie mich irgendwann angekeift und verantwortlich gemacht hat.

Ich verstehe ja, dass das eine dumme Sache für sie ist. Aber was kann ich dafür? Ich habe zu diesem Menschen seit vielen Jahren keinen Kontakt mehr, was soll ich da nun noch machen?

Und davon mal ganz abgesehen: sie kannten ihn alle sehr gut, sie wussten was er für ein Mensch ist.

Jedenfalls bin ich ein mal mehr fassungslos und traurig, dass ich mit dieser Geschichte nicht abschließen kann und immer wieder damit konfrontiert werde.

Freitag, 19. September 2008

Kinderschreck

Jaaa, ich schäme mich. Sehr sogar. Das arme Kind.

Aber von vorne.

Mein Freund wohnt recht ländlich, nur mit dem Auto zu erreichen. In eben diesem saßen wir am Straßenrand und verabschiedeten uns – ich wollte nachhause fahren.

Es wurde langsam dunkel, und ich wollte dann auch fix los. Er weigerte sich auszusteigen, hin und her, kindische Blödeleien.

- Ich fahr los, so oder so…

Mach doch!

[5 Minuten Diskussionen über mein Nachhause fahren und sein Nichtaussteigen.]

- Ist mir ganz egal ob du jetzt austeigst oder nicht, ich fahre!

Jaha, mach doch!

An uns fuhr ein kleiner Junge auf dem Fahrrad vorbei und ich startete den Motor und fuhr auch los. Erst lachte mein Freund noch, merkte dann aber wohl schnell dass ich es ernst meine.

Was machst du denn? Ich wollte zuhause bl…

- Tjaha, du wolltest ja nicht hören. Ich fahre nun!

Ich fuhr nicht schnell und er öffnete die Tür um zu demonstrieren, dass er nun doch aussteigen wolle.

Was dann kam, haben wir beide weder kommen sehen, noch beabsichtig.

Der kleine Junge auf dem Fahrrad, der ungefähr auf der Höhe meines Autos fuhr, bekam schreckgeweitete Augen als er die sich öffnende Tür am fahrenden Auto sah.

Er blieb augenblicklich stehen, schmiss sein Rad auf den Gehweg und rannte wie am Spieß brüllend über den Acker in Richtung des nächsten Bauernhauses.

Es tut mir so furchtbar Leid. Der arme Kerl dachte wohl wir wollten ihn entführen, ins Auto zerren oder wie auch immer. Noch mal: es tut mir leid!

Herrje.

Da das nächste Haus zu dem der Junge geflüchtet ist gleichermaßen die Nachbarn meines Freundes sind, konnte er das Missverständnis Gott sei Dank noch aufklären.

Aber ich schäme mich abgrundtief, dass ich den Jungen so erschreckt habe.

Mittwoch, 17. September 2008

Rauchen

Ich lüge meinem Freund seit 1,5 Jahren (Silvester wars damals) vor, ich würde nicht mehr rauchen. In seiner Gegenwart mache ich’s auch nicht mehr, und habe damit kein Problem. Sogar ganze Urlaube habe ich ohne eine einzige Zigarette überstanden und habe es nicht mal (sehr) vermisst.

Aber wenn ich alleine bin… jaha, dann geht’s los. Ich habe zu viel langeweile. Ich wohne in einer Raucherwohnung. Zigaretten haben für mich was mit Entspannung und Ruhe zu tun. Jaja, ich weiß – das ist ein Irrglaube und jeder nichtraucher-Coach könnte mir beweisen, dass das nicht stimmt.

Aber mein subjektiver Eindruck ist halt so.

Manchmal ärgere ich mich aber wirklich über diesen Zustand. Der morgendliche Geschmack im Mund, die Tabakkrümel in der Handtasche, meine diskriminierende liebe Freundin, die alle Raucher als stinkende Monster hinstellt, der traurige und strafende wie-kannst-du-nur-Blick meines Freundes. Denn obwohl ich den Schein aufrecht zu erhalten versuche ich würde nicht mehr rauchen, weiß er es natürlich.

Letztens vergaß ich den Aschenbecher von meinem Schreibtisch zu entfernen, bevor er zu Besuch kam. Wir kamen rein und um mein Missgeschick zu vertuschen, warf ich zielsicher meine Jacke auf den Tisch – über den Aschenbecher. In der Hoffnung er hätte ihn noch nicht entdeckt.

Den ganzen Abend wartete ich, dass er mal ins Bad muss und ich das stinkende (und ziemlich volle) Ding unauffällig entsorgen konnte. Aber nichts. Keine Gelegenheit.

Trotzdem dachte ich die ganze Sache würde gut gehen – er musste am nächsten Morgen schon recht früh wieder los und hat den Schreibtisch nicht weiter beachtet.

Wir waren schon fast aus der Tür raus – Oh, hast du meine CD noch? – und griff zielsicher auf den Schreibtisch, unter meine Jacke in den Aschenbecher.

Noor!

Der wie-kannst-du-nur-Blick war nicht angenehm. Meine Jacke stinkt nach kaltem Rauch und alter Asche. Und sowieso war das ganze Theater umsonst.

In solchen Momenten überlege ich tatsächlich, ob ich nicht aufhören sollte.

Dienstag, 16. September 2008

Echt nicht...

An der einen Stelle ärgere ich mich, dass ich so viele Kontakte zu netten Menschen habe schleifen lassen.

Aber da gibt es noch einen Gegenpart zu. Unglaublich dumme, nervende, langweilige und zeitraubende Menschen denen ich meine Aufmerksamkeit schenke, obwohl ich schon lange weiß dass sie mir nichts mehr geben. Dass sie nur nehmen. Dass sie nicht zu mir passen. Die nicht über ihren Tellerrand schauen und in Selbstmitleid vergehen.

Es wird wohl Zeit für einen rundum Umschlag. Liebe MSN und ICQ Leichen – bye bye. Ich brauche euch nicht. Ihr mich nicht. Also was quälen wir uns?

16. September

Heute ist ein schicksalhafter Tag. Wäre der heutige Tag vor 8 Jahren etwas anders verlaufen, sähe mein Leben wohl ganz anders aus. Weniger schlimm. Vielleicht erfolgreicher. Ganz anders.

Denn heute vor 8 Jahren habe ich meinen lanjährigen (mittlerweile Ex-) Freund kennengelernt. Den blöden Arsch.

Es klingt vielleicht assozial – aber ich wünsche diesem Menschen Schmerzen und Tod. Es wäre mir egal, wenn er bei einem furchtbaren Unfall umkommen würde. Seuchen, Pest, alles willkommen.

Ich glaube ich hole an dieser Stelle nicht groß aus. Über ihn könnte ich viel erzählen, das würde aber den Rahmen sprengen.

Jedenfalls habe ich mich nach 6 Jahren, einigen gebrochenen Knochen, Wunden und riesiger Angst von ihm getrennt.

Geblieben ist von ihm nichts. Keine einzige gute Erinnerung. Normalerweise haben Beziehungen ja immer gute und schlechte Zeiten. Hochs und Tiefs. Aber irgendwie – nein. Da ist nur eine riesige Wut auf ihn. Auf mich. Auf alle die es mitbekommen, aber nichts unternommen haben.

Er hat mich nachhaltig schwer traumatisiert und der Sozialen Phobie inkl. Depressionen alle Türen geöffnet. Und damit darf ich mich nun rumschlagen.

Er treibts wohl gerade lustig weiter, mit dem nächsten dummen Mädchen. Oder wurde abgeschoben. Belügt, betrügt, bescheißt und quält weiter.

Und obwohl das nun schon einige Jahre her ist, zucke ich immer noch zusammen wenn das Telefonat klingelt. Oder wenn ich abends einen Mann mit seiner Statur sehe.