Dienstag, 2. Dezember 2008
Schnelle Liste für heute
[ ]bäume
[ ]arzt, rezept holen
[ ]aufräumen
so... hoffentlich klappts.
Mittwoch, 8. Oktober 2008
Geburtstagsstress
Nach meinem Feierabend war ich eben noch fix in der Stadt und wollte noch zwei Geburtstagsgeschenke für meinen Liebsten kaufen. Und… narf. Ich habe genau gar nix gefunden. Das Shirt, dass ich letzte Woche noch gesehen hatte und das ich ihm kaufen wollte, gab es nicht mehr. Und der kleine Tüddelkram, den ich bei Nanu Nana besorgen wollte, war auch nicht nach meinen Vorstellungen. Ich werde morgen oder Freitag noch ein mal gehen und auf das Beste hoffen. Sonst habe ich ein wirkliches Problem.
Ganz umsonst war die Shoppingtour vorhin aber doch nicht – ich suche seit Tagen eine schöne, warme Fleecejacke für die Arbeit. Karstatdsport hatte welche im Angebot, die haben mir aber nicht gefallen. Im Internet bin ich dann auf diese von Bench gestoßen. Bestellen wollte ich sie aber nicht, ohne zu wissen wie sie in natura aussieht. Vorhin sah ich sie dann aber bei KULT hängen und ich glaube, sie gefällt mir. 69 Euro ist zwar ein stolzer Preis… aber na ja. Ich überleg mir das noch ein oder zwei Tage und dann tiger ich da noch mal hin J
Donnerstag, 2. Oktober 2008
Wenn der Postmann zwei mal klingelt
… bringt er mir ein Päckchen vom Amazon. Drin befindlich ein Teil der Geburtstagsgeschenke für meinen Freund. Gut, ist das schon mal erledigt. Ich habs auch gerade schon hübsch verpackt.
Das andere mal brachte er mir endlich die Bescheinigung vom Praktikantenamt. Die sollte schon letzte Woche kommen und ich war drauf und dran eine böse E-Mail an die Leute da zu schreiben. Man gut, dass ich da noch nicht zu gekommen bin.
Damit konnte ich nun auch endlich den Schrieb ans Arbeitsamt fertig machen, den ich morgen dann noch einwerfen muss.
Sind nur zwei kleine Dinge, aber nehmen mir auch zwei Sorgen :)
Montag, 29. September 2008
Sonntag, 28. September 2008
Gute Zeiten, Schlechte Zeiten, oder: du siehst krank aus
Gestern Abend traf ich mich mit einer Freundin. Ich holte sie von der Straßenbahn ab und war dabei ungeschminkt – kommt nicht oft vor, aber ab und zu…
Sie sah mich, zog die Augenbraue hoch, kniff die Augen zusammen:
Wasn mit dir los? Bist du krank??
- Wieso?
Du siehst so… anders aus?
Na toll, ungeschminkt sehe ich also krank aus? Narf.
Der Abend war im allgemeinen eher unbefriedigend. Wir waren noch kurz shoppen und ich habe weder das Geburtstagsgeschenk für meinen Freund bekommen, noch etwas zum anziehen für mich.
Ich war viel zu früh, viel zu betrunken und habe vergessen meine Tabletten zu nehmen. Kleingeld hatte ich auch nicht dabei. Und obwohl ich nur ganz wenig geraucht habe (ist ja nun überall verboten), war mir den ganzen Abend schwindelig und mir tat die Lunge weh.
Ich glaube das sind alles psychosomatische Symptome. Genauso wie die Müdigkeit und das allgemeine Unwohlsein. Der Stress der letzten Wochen und die Angst vor der kommenden. Leider weiß ich nicht so recht, was ich dagegen machen kann.
Hier siehts aus wie Schwein. Die Schuhe meiner Bekannten haben schwarze Schlieren auf meinem Laminat hinterlassen und sie hat alles mit Chips vollgekrümelt. Halbvolle Gläser stehen hier auch noch rum. Narf, narf.
Eben rief sie an, sie hätte ihre Ohrringe bei mir vergessen. Ob ich die nachher vorbeibringen könnte? Klar kann ich, hab aber keine Lust.
Den restlichen Tag verbringe ich bei meinem Freund und hoffe, dass die Welt da anders aussieht.
Freitag, 26. September 2008
Letztes freies Wochenende
Es ist so weit. Seit ca 1,5 Jahren ist dieses hier mein letztes freies Wochenende. Nächsten Mittwoch ist mein erster Arbeitstag und dann ist Schluss mit rumgammeln.
Wie nutzt man so ein Wochenende am effektivsten? Weiß ich nicht. Aber ich mache folgendes:
vorhin war ich ein letztes mal mit meiner Mutter Vormittags einkaufen. Dann war ich beim Arzt und habe mir Rezepte ausstellen lassen. Hat nicht so ganz geklappt – er war nicht da und ich solle Montag wiederkommen. Naja, nicht so schlimm.
Gleich muss ich noch ein wenig aufräumen. Dann mache ich mich los und fahre zu meinem Liebsten. Morgen komme ich wieder und Abends gehe ich mit einer Freundin aus. Sonntag geht’s wieder zum Freund. Montag Arzt, Apotheke und Kino.
Dazwischen versuche ich noch ein mal Sport zu machen – am besten Radfahren am Deich. Wenn mein Freund Lust hat. Das Wetter ist super, also wird das wohl nicht so das Problem.
Klingt unspektakulär? Ist es auch. Aber so gefällts mir. Ruhe, Spaß und liebe Leute um mich herum.
Und nun wünsche ich euch ein paar wundervolle, herbstliche, freie Tage – nutzt sie :-)
Donnerstag, 25. September 2008
Startschwierigkeiten
Heute morgen war ich wie geplant im Schwimmbad. Wecker hat um 7 geklingelt, gepennt habe ich aber noch bis 8.12 Uhr. Schande über mich. Angezogen, Kram gepackt, ein Brötchen beim Bäcker vernichtet und um Punkt 9.15 Uhr habe ich meine Bahnen gezogen.
Das alles war aber eher demotivierend. Ich war noch furchtbar müde und unfit und habe auch nur 7 Minuten (dann 1 min Pause) und noch mal 4 Minuten geschafft. Laut Trainingsplan Einheit 2, hätten es 2 mal 7 Minuten sein sollen.
Aber das war echt nicht drin.
Danach habe ich noch ein wenig rumgeplanscht und meiner Begleitung beim Tauchen zugesehen. Dann wurde mir furchtbar kalt und ich habe mich auf eine Liege gelegt. Eigentlich wollte ich lesen - bin aber eingepennt.
Ich weiß nicht was heute los mit mir ist. Der restliche Tag verlief mit Kopfschmerzen und unendlicher Schlappheit. Ob ich krank werde? Ich hoffe nicht.
Gestern Abend habe ich 4 schimmlige Scheiben Toast gegessen, was ich aber erst viel zu spät gesehen habe. Kanns dadran liegen? Die waren wirklich schon sehr grün und pelzig *kotz*
Ich werde nun mal eine Runde mit meinem Hund drehen und frische Luft schnappen. Die Sonne scheint heute auch schön und es ist relativ warm. Vielleicht ists danach ja besser.
Mittwoch, 24. September 2008
Noch eine Woche
Heute in einer Woche ist mein erster Arbeitstag. Langsam wird’s ernst und ich bin ein wenig aufgeregt. Noch nicht besorgniserregend – aber was nicht ist, kann ja noch werden ;)
Nun, was muss ich vorher noch erledigen? Eigentlich nicht mehr viel. Unterlagen sind ja alle eingereicht, theoretisch gibt es da kein Problem mehr.
Ende der Woche bekomme ich vorrausichtlich den Bescheid zugeschickt, dass mir mein Praktikum anerkannt wird.
Den muss ich dann kopieren und dem Arbeitsamt zuschicken, damit die bescheid wissen. Angekündigt habe ich es ja schon, aber sicher ist sicher.
Die Familienkasse muss dann auch noch benachrichtig werden – ich weiß aber nicht ob schon jetzt, oder erst wenn die mich anschreiben? Mal erkundigen.
Zum Arzt muss ich noch und mir ein paar Rezepte ausstellen lassen – ist zwar nicht dringend, aber das mache ich lieber jetzt, wo ich noch frei habe.
Was noch? Vielleicht ein paar Klamotten kaufen. Gut gekleidet arbeitet es sich bestimmt leichter *hust*
Das wars dann eigentlich auch. Wobei, nein. Ich muss mir langsam mal angewöhnen wieder früh aufzustehen, damit ich einigermaßen frisch um 7.30 Uhr das Haus verlassen kann.
Heute wollte ich eigentlich schon damit anfangen – der Wecker hat um 8 geklingelt. Aber weil der gestrige Tag furchtbar nervenaufreibend war, ich erst weit nach 1 Uhr nachts im Bett lag und im Moment sowieso nicht gut schlafe, ist es doch sehr viel später geworden. Schade.
Morgen dann aber. Ich habe nämlich vor, schon gegen 8 Uhr im Schwimmbad zu sein und meine Runden zu drehen. Hoffentlich klappt das.
Melde: Houston, wir haben kein Problem. Alles gut geplant und durchdacht. Mission wird vorrausichtlich erfolgreich durchgeführt. Over and out.
Freitag, 19. September 2008
Kinderschreck
Jaaa, ich schäme mich. Sehr sogar. Das arme Kind.
Aber von vorne.
Mein Freund wohnt recht ländlich, nur mit dem Auto zu erreichen. In eben diesem saßen wir am Straßenrand und verabschiedeten uns – ich wollte nachhause fahren.
Es wurde langsam dunkel, und ich wollte dann auch fix los. Er weigerte sich auszusteigen, hin und her, kindische Blödeleien.
- Ich fahr los, so oder so…
Mach doch!
[5 Minuten Diskussionen über mein Nachhause fahren und sein Nichtaussteigen.]
- Ist mir ganz egal ob du jetzt austeigst oder nicht, ich fahre!
Jaha, mach doch!
An uns fuhr ein kleiner Junge auf dem Fahrrad vorbei und ich startete den Motor und fuhr auch los. Erst lachte mein Freund noch, merkte dann aber wohl schnell dass ich es ernst meine.
Was machst du denn? Ich wollte zuhause bl…
- Tjaha, du wolltest ja nicht hören. Ich fahre nun!
Ich fuhr nicht schnell und er öffnete die Tür um zu demonstrieren, dass er nun doch aussteigen wolle.
Was dann kam, haben wir beide weder kommen sehen, noch beabsichtig.
Der kleine Junge auf dem Fahrrad, der ungefähr auf der Höhe meines Autos fuhr, bekam schreckgeweitete Augen als er die sich öffnende Tür am fahrenden Auto sah.
Er blieb augenblicklich stehen, schmiss sein Rad auf den Gehweg und rannte wie am Spieß brüllend über den Acker in Richtung des nächsten Bauernhauses.
Es tut mir so furchtbar Leid. Der arme Kerl dachte wohl wir wollten ihn entführen, ins Auto zerren oder wie auch immer. Noch mal: es tut mir leid!
Herrje.
Da das nächste Haus zu dem der Junge geflüchtet ist gleichermaßen die Nachbarn meines Freundes sind, konnte er das Missverständnis Gott sei Dank noch aufklären.
Aber ich schäme mich abgrundtief, dass ich den Jungen so erschreckt habe.
Montag, 15. September 2008
Verfolgungsjagd
Gestern auf dem Nachhauseweg fuhr Torsten Frings (der Fußballheini) vor mir. Der wohnt hier umme Ecke – also nichts wirklich außergewöhnliches. Wobei – ich muss berichtigen – ich weiß nicht ob er es war oder seine Frau. Es war aber auf jeden Fall sein Ferrari. Da dacht ich mir… na, stellst dich an der nächsten Ampel mal daneben und schaust wer drin sitzt.
Aber Banane. 3 böse Überholmanöver und 30kmh über zulässiger Geschwindigkeit später hab ich aufgegeben. Der arme Mensch hat bestimmt gedacht ich komme von der Bildzeitung und hat sich belästigt gefühlt. Oder so. Jedenfalls weiß ich nun, dass ich gegen einen fluchtbreiten Ferrari keine Chance habe.
All the boys...
… love Mandy Lane.
Habe ich gestern gesehen. Und hm.
Ich mag durchdachte Psychofilme. Donnie Darko, Durchgeknallt, Lost Highway – alle super.
Auch stylische Filme wie Sex and the City und Hard Candy – cool.
Aber mit all the boys love Mandy Lane konnte ich nichts anfangen. Trotz guter Kritiken die mit hypermodern, stylisch, gekonnt-retro und coolen Soundtrack gespickt sind – nein.
Ich kann keinem der Charaktere noch einen Namen zuordnen (irgendwie sind die eh alle in den ersten 30 Minuten gestorben), eine Geschichte habe ich vermisst, an den Soundtrack kann ich mich nicht erinnern und ein rundes Ende gab es auch nicht.
Vielleicht war ich zu müde um die Geschichte zu verstehen. Vielleicht bin ich zu alt um Dialoge in denen jedes zweite Wort ein F-Wort ist, zu mögen. Vielleicht bin ich zu hetero-gepolt um die blonde Olle erotisch zu finden.
Vielleicht war der Film aber auch einfach nur scheiße.
Donnerstag, 11. September 2008
Impressionen
Mittwoch, 10. September 2008
Fertig
Ich habe schon fast vergessen, wie es sich anfühlt wenn man abends müde und ausgepowert ins Bett fällt.
Gestern war es mal wieder so weit. Morgens schnell zum Drogeriemarkt, meine Fotos abholen, schnell ein Telefonat mit der neuen Arbeitsstelle, Freundin abholen, Schwimmbad unsicher gemacht, eine runde über den Kramermarkt gedreht, eingekauft, Zeugs zuhause abgeladen, zum Mediamarkt geheizt, getankt, Freundin wieder abgesetzt, nachause gefahren.
Puh.
Heute merke ich so ziemlich jeden Muskel, aber das fühlt sich gut an.
Montag, 8. September 2008
Ikea Werbung
Jedesmal wenn ich einen Ikeawerbespot sehe, bekomme ich Lust hier alles rauszuwerfen und das Möbelhaus leerzukaufen.
„Wohnst du noch oder lebst du schon?“ – das trifft genau ins schwarze. Ich mache mir ständig und immer Gedanken darum, wie ich mein Leben angenehmer gestalten kann, was ich tun muss um einen Zustand der Zufriedenheit zu erlangen, wie ich Ruhe und Wohlbefinden erreiche.
Das betrifft natürlich nicht nur mein Innenleben, meine Gedankenwelt und meine Einstellung, sondern auch das „anfassbare“ drumrum.
Ein gesunder Geist lebt in einem gesunden Körper und vermutlich auch in einer schönen Wohnung.
Ich werde mir da in nächster Zeit mal Gedanken drum machen. Ich fühle mich in meiner Bude tatsächlich nicht sonderlich wohl und mag es nicht wenn Besuch kommt.
Aber was macht man da? Wände streichen? Neue Bettwäsche? Alles umstellen?
… Oder aber ich packe meinen Koffer, lege ein schönes, reinigendes Feuer und fange einfach woanders bei Null an :D
[Notiz am Rande: das war Ironie. Ich bin kein Pyromane und die Feuerwehr muss auch nicht gerufen werden]
Freitag, 5. September 2008
Blogroll
Komisch, dass ich nix zum Thema Soziale Phobie gefunden habe. Vielleicht haben die sich aber auch nur gut versteckt – würde ja ins Bild passen ;-)
Fräulein Flux hat vor kurzem die Diagnose Depression bekommen und erzählt nun wie es ihr damit geht und wie sie damit umgeht
Susanne ist wohl ein „alter Hase auf dem Gebiet“, wenn man das so sagen kann.
Sie leidet an Dysthymie und einer rezidierenden Depression und berichtet so einiges aus ihren Erfahrungen damit.
http://alphabordercollie.blogspot.com/
Monica ist Borderlinerin (oder wie sie so schön sagt: Bordercollie) und erzählt aus ihrem Leben mit dieser Erkrankung und allem drumrum.
lonelyman schreibt über das Thema Einsamkeit und wie es das Leben prägt.
Ich werde die Liste nach und nach erweitern, falls ich noch etwas interessantes finde.
Montag, 1. September 2008
Antwort
Ja, kurz darauf kam tatsächlich eine Antwort von ihm auf meine Mail.
Nichts was mich vom Stuhl gehauen hätte: er macht nun seinen Zivildienst und schaut dann was so kommt.
Sein letzter Satz war aber doch irgendwie ein Schlag ins Gesicht.
„Und was machst du so? Erzähl, ist sicher viel passiert – warst damals ja recht wild ;-)“
Das erinnert mich wieder an die Zeit. An das damals, an den Schulwechsel, an die vielen verlorenen Freunde, an den ganzen Ärger.
Man könnte ja meinen, dass man die Vergangenheit irgendwann ruhen lassen kann. Besonders wenn es sich um eine Zeit handelt, in der man im allgemeinen von der Kindheit/Jugend spricht.
Ich kann das nicht. Irgendwie hat mich das doch alles sehr geprägt, und wenn ich darüber nachdenke, reißen alte Wunden auf – die Tränen, der Ärger, die Verzweiflung. Der Anfang vom Ende.
Eigentlich ist das ein Kapitel das ich aus meinem Leben streichen will. Aber geht das? Kann man gleichzeitig Kontakt mit jemandem haben, mit dem man so viel negatives verbindet?
Vermutlich ist das eine Bewährungsprobe. Ich bin schließlich erwachsen und muss bei niemandem Rechenschaft ablegen.
Ich habe ihm nun zurückgeschrieben. Etwas von mir erzählt und noch einige Dinge von ihm hinterfragt.
Ich werde ja sehen wohin das führt. Und vielleicht verläuft sich die ganze Sache ja auch wieder im Sand.
Sonntag, 31. August 2008
Alte Freunde?
Gestern Abend war ich mit einer lieben Freundin auswärts. Der Abend war lustig, wir haben viel getanzt, gelacht und gebechert.
Und plötzlich… stand ein Wicht vor mir der mich beim Namen nannte. Hu? Verständnislose Blicke, Flucht- und Gewaltbereitschaft meinerseits. Man weiß ja nie – ich bin da wohl seit ein paar unerfreulichen Erlebnissen etwas paranoid. Vielleicht schreibe ich da mal was drüber… na ja, aber zurück zum Thema.
„Ich bins… J.“
Ahhh! Da fiel es mir auch wieder ein. Mit ihm war ich im Kindergarten, der Grundschule, der Orientierungsstufe… und man kann wohl sagen dass er mein bester Freund war. Meine Mutter war mit seiner befreundet, wir haben nur ein paar Straßen auseinander gewohnt.
Ich war so überrumpelt, dass ich kaum was vernünftiges sagen konnte. Alkohol und die allgemeine Lautstärke haben ihr Übriges getan.
„K. ist auch hier“
Huch?! Ja, da stand sie. Nochmal 50kg schwere als damals schon, aber vom Gesicht hat sie sich kaum verändert.
Auch mit ihr war ich im Alter von 11-13 Jahren sehr gut befreundet. Bis es eine unschöne Geschichte wegen eines Jungens gab. Danach hat sie nie wieder ein Wort mit mir gesprochen. Als ich sie vor Jahren mal anrief schnauzte sie mich nur mit einem was-willst-du an und damit war die Sache für mich auch gegessen.
Anscheinend ist sie mittlerweile über die Sache hinweg – sie war recht freundlich, wenn auch ebenso überrascht wie ich.
Wir waren irgendwie alle drei zu blöde um uns zu unterhalten, so gingen wir dann kurz darauf wieder getrennte Wege. Ich war ja eigentlich auch mit einer anderen Begleitung da, die ich nicht stehen lassen wollte.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe J. vorhin bei StudiVZ gesucht und gefunden. Und eine unverbindliche Nachricht geschickt und gefragt was er so treibt.
Mal schauen ob da eine Antwort kommt :)
Ein typischer Samstag
15.00 Uhr: Dran gedacht dass ich mich bald mal fertig machen sollte. Damit das nicht wieder in Stress endet…
17.00 Uhr: Ich müsste bald duschen. Ach… 15 Minuten noch…
17.30 Uhr: Duschen gegangen
17.45 Uhr: Pizza in den Ofen geschoben
17.48 Uhr: Getränke kalt gestellt (Mist, zu spät)
17.50 Uhr: Staub gesaugt
17.59 Uhr: Müll vor die Tür gestellt
18.00 Uhr: Pizza aus dem Ofen geholt
18.02 Uhr: mampf
18.15 Uhr: hui… schon so spät
18.16 Uhr: geschminkt
18.30 Uhr: angezogen
18.35 Uhr: noch mal umgezogen
18.40 Uhr: grob aufgeräumt
18.50 Uhr: puh… ich hätte lieber nach dem Aufräumen duschen sollen
18.55 Uhr: Schuhe ausgesucht und reingezwängt
18.57 Uhr: Ha! Sieht toll aus. Oder doch lieber ein anderes Oberteil…?
18.58 Uhr: egal, zu spät
19.00 Uhr: Freundin reingelassen
19.10 Uhr: vorgeglüht
22.10 Uhr: losgetigert
22.30 Uhr: bei Mc D gespeist
22.45 Uhr: Hu… um elf ist die Happy Hour zuende
22.55 Uhr: geschafft, noch umsonst reingekommen
23.00 Uhr: einen schönen Abend verbracht


