Mittwoch, 10. September 2008

Schwimmen

Ich habe mir ja im Mai eine Liste mit Zielen angefertigt. Vieles davon ist schon geschafft, nun steht langsam mal folgender Punkt an:

  • Sportlicher werden

Nun bin ich letzte Woche mal ordentlich Rad gefahren. Das war mir aber, ehrlich gesagt, zu doof. Viel zu anstrengend und besser habe ich mich danach auch nicht gefühlt. Meine Kondition bewegt sich ja tatsächlich um den Nullpunkt und damit ich keinen Herzinfarkt bekomme, muss ich wohl klein anfangen.

Also war ich letzte Woche ganze zwei mal schwimmen und diese Woche bisher ein mal. Das ganze hat mir wirklich Spaß gemacht (was ich nicht gedacht hätte), ich bin mal rausgekommen und abends habe ich mich gut gefühlt. Zwar mit Muskelkater, aber na ja.

Ich hoffe, dass ich da nun eine Regelmäßigkeit reinbekomme. Momentan habe ich ja noch viel Freizeit, also ist das nicht so das Problem. Schwieriger wird’s wohl wenn ich arbeiten muss (darf). Aber da wird sich wohl auch ein Weg finden. Wo ein Wille ist… usw ;-)

Mein Ziel ist nun in 8 Wochen, 20 Minuten am Stück schwimmen zu können. Ich versuche mich dabei nach diesem Trainingsplan zu richten – das scheint mir einigermaßen machbar zu sein.

Schauma mal :-)

Fertig

Ich habe schon fast vergessen, wie es sich anfühlt wenn man abends müde und ausgepowert ins Bett fällt.

Gestern war es mal wieder so weit. Morgens schnell zum Drogeriemarkt, meine Fotos abholen, schnell ein Telefonat mit der neuen Arbeitsstelle, Freundin abholen, Schwimmbad unsicher gemacht, eine runde über den Kramermarkt gedreht, eingekauft, Zeugs zuhause abgeladen, zum Mediamarkt geheizt, getankt, Freundin wieder abgesetzt, nachause gefahren.

Puh.

Heute merke ich so ziemlich jeden Muskel, aber das fühlt sich gut an.

Zwei Entscheidungen

Ein Lehrer von mir hat mal gesagt, der Mensch würde nur zwei wirklich bedeutende Entscheidungen in seinem Leben treffen.

Das eine ist die Wahl seines Partners, die andere ist die Wahl des Berufs.

Ich glaube, damit hat er recht. Und ich darf sagen, dass ich die eine schon zufrieden stellend getroffen habe.

A Mädchen

A Mädchen sind diese hübschen, blonden Mädchen aus den A-Klassen. Die, die immer die tollsten Sachen hatten, die Alphatierchen für die andren (möchtegern)A-Mädchen waren, die am beliebtesten bei den Jungs waren. Braun vom Gran Canaria Urlaub mit den Eltern. Sportlich vom Tennis Unterricht. Mit tollen Foliensträhnchen vom Friseur.

Auch ich habe in meiner Schullaufbahn einige A-Mädchen kennengelernt. Oft habe ich sie verschämt in den Stunden angesehen und sie um alles was sie hatten, beneidet. Ich war mir immer sicher, dass diese Mädchen ihren Weg gradlinig gehen werden, nie auf die Schn… Nase fallen und alles geschenkt bekommen.

Nun war ich am Sonntag schwimmen. Dort traf ich Esra. Esra war auch ein A-Mädchen, die ich jahrelang beneidet habe.

Ich weiß nicht ob sie mich erkannt hat, aber sie hat mich oft und lange angesehen.

Schlecht sah sie aus, strohige Haare, dunkle Ringe um die Augen und von ihrer ehemals hübschen Figur war auch nichts mehr über.

Auch wenns gemein klingt; ich habe mich ein wenig darüber gefreut. Nicht weil ich ihr etwas schlechtes wünsche, sondern weil die Illusion des perfekten Mädchens flöten gegangen ist. Und ich mich nun etwas besser fühle.

Telefonat

Nachdem mich in den letzten Tagen mein schlechtes Gewissen gequält hat, weil sich in Sachen Arbeitsstelle nichts mehr getan hat, nachdem ich letzte Woche den Vertrag vorbeigebracht hatte, habe ich gestern mal angerufen.

Meine Befürchtung war, dass der Betrieb versucht hat mich zu erreichen, ich aber nicht Zuhause war und nun alle böse auf mich sind. Typisches SP-denken, ich weiß ;-)

War aber doch alles nicht so schlimm wie gedacht, sie haben die Unterlagen tatsächlich noch nicht fertig, melden sich aber bald bei mir.

Gut gelaunt konnte ich dann in den Tag starten :-)

Montag, 8. September 2008

Ikea Werbung

Jedesmal wenn ich einen Ikeawerbespot sehe, bekomme ich Lust hier alles rauszuwerfen und das Möbelhaus leerzukaufen.

„Wohnst du noch oder lebst du schon?“ – das trifft genau ins schwarze. Ich mache mir ständig und immer Gedanken darum, wie ich mein Leben angenehmer gestalten kann, was ich tun muss um einen Zustand der Zufriedenheit zu erlangen, wie ich Ruhe und Wohlbefinden erreiche.

Das betrifft natürlich nicht nur mein Innenleben, meine Gedankenwelt und meine Einstellung, sondern auch das „anfassbare“ drumrum.

Ein gesunder Geist lebt in einem gesunden Körper und vermutlich auch in einer schönen Wohnung.

Ich werde mir da in nächster Zeit mal Gedanken drum machen. Ich fühle mich in meiner Bude tatsächlich nicht sonderlich wohl und mag es nicht wenn Besuch kommt.

Aber was macht man da? Wände streichen? Neue Bettwäsche? Alles umstellen?

… Oder aber ich packe meinen Koffer, lege ein schönes, reinigendes Feuer und fange einfach woanders bei Null an :D

[Notiz am Rande: das war Ironie. Ich bin kein Pyromane und die Feuerwehr muss auch nicht gerufen werden]

Freitag, 5. September 2008

Blogroll


Wie ihr seht, habe ich nun ein(en?) Blogroll eingerichtet. Ich habe mir in den letzten Tagen die Mühe gemacht, andere Blogs mit verwandten Themen zu suchen und zu finden.

Komisch, dass ich nix zum Thema Soziale Phobie gefunden habe. Vielleicht haben die sich aber auch nur gut versteckt – würde ja ins Bild passen ;-)

http://frlflux.wordpress.com/

Fräulein Flux hat vor kurzem die Diagnose Depression bekommen und erzählt nun wie es ihr damit geht und wie sie damit umgeht

http://psychomuell.de/

Susanne ist wohl ein „alter Hase auf dem Gebiet“, wenn man das so sagen kann.

Sie leidet an Dysthymie und einer rezidierenden Depression und berichtet so einiges aus ihren Erfahrungen damit.

http://alphabordercollie.blogspot.com/

Monica ist Borderlinerin (oder wie sie so schön sagt: Bordercollie) und erzählt aus ihrem Leben mit dieser Erkrankung und allem drumrum.

http://einsamkeit.blogger.de/

lonelyman schreibt über das Thema Einsamkeit und wie es das Leben prägt.

Ich werde die Liste nach und nach erweitern, falls ich noch etwas interessantes finde.